Gepostet von Mario Sackl am 13.02.08 in sackl.net | Kommentar(e)
“Dafür leben wir..”

Man ärgert sich oft über schlechtes Wetter, tiefe Temperaturen, schlechte Schneeverhältnisse, ..
Aber ab und an ist einem auch das Glück hold, und so werden die Tage 10ff. des Monats Februar 2008 Anno Domini als Schitage nahe diesseitiger Perfektion eingehen. Strahlend blauer Himmel, Windstille, Sonnenschein, perfekte Schneeverhältnisse (und meine geschulterten Atomic vom Beitrag darunter haben ebenfalls gute Arbeit verrichtet). Dazu noch nette Menschen um sich herum. Man blickt vom 6er-Sessellift gen Himmel und schmunzelt in sich hinein: “Ab und zu ist es doch von Vorteil seine Kirchensteuer pünktlich zu bezahlen!”
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Gepostet von Mario Sackl am 12.01.08 in sackl.net | Kommentar(e)
Man fährt wiedermal des Eilens mit seinem Gefährt umher, eh schon spät dran, der nahende Termin naht einfach sehr schnell. Eigentlich wenig Verkehr, einzig die Verkehrspolitik in Wien mit ihren Rückbauten zu einspurigen Nadelöhren treibt ein wenig in den Wahnsinn. Normalerweise aber egal, wenn sich alles normal und flüssig bewegt.
Vor mir ein Auto; an und für sich nichts besonderes, nur dieses Auto fährt langsam. Warum? Sonst niemand auf der Strasse, kein Glatteis, kein Nebel. Tingeling, mein Termin rückt nun schon wirklich nahe, man kommt ja so ungern zu spät; und dieser nette Verkehrsteilnehmer denkt gar nicht daran, die erlaubten 50 km/h in Anspruch zu nehmen, sondern hält den kategorischen 30er für angebracht. Nun gut, die Geschwindigkeit sinkt, mein Blutdruck steigt, wenigstens ist einem dabei schön warm. Aber eh gleich alles vorbei, vorne muss ich rechts abbiegen. Das Fahrzeug vor mir: Kein Blinker, fährt also geradeaus. Denkste, abbiegen ohne Blinker, wahrscheinlich weiss er ja eh, wo er hin will. Das Abbiegen des Blutdrucksteigerers ähnelt dem eines besoffenen Radfahrers: Dreimal ansetzen, Gegenverkehr gefährden, Gott sei Dank hat er vier Räder, sonst läge er jetzt auf der Goschn. Und weiter gehts mit Schallgeschwindigkeit und mittlerweile schmalzigen 35 km/h Richtung Ziel. Eigentlich handelt es sich um eine gerade Strasse, das wahnsinnige Etwas vor mir kreiselt aber serpentinenähnlich die Strasse runter. “Grod is ohne Lenken!” würde Herr Dorfer jetzt sagen, aber der nette Verkehrsteilnehmer würde mich wohl kaum verstehen.
Ampel rot. Soll ich aussteigen? Nein, man ist ja im kultivierten Mitteleuropa, ausserdem hats -4° Celsius.
Ampel grün, keine Reaktion. Ampel noch immer grün, noch immer keine Reaktion. Erst als der LKW hinter mir seine Tuba anwirft und es dadurch dem dahinschlummernden Kleinwagen vor mir fast den Kofferraumdeckel aufschmeisst, erweckt das lenkende Wesen und beschliesst das Blech in Bewegung zu setzen.
Die nächste Abzweigung ist dann zweispurig und man beschliesst das Blutdruckmittel mal ins Auge zu fassen. Würde es sich dabei um einen älterlichen Verkehrsteilnehmer handeln, ok; würde es sich dabei um eine Mutter handeln, die gerade versucht ihren Nachwuchs in den Griff zu bekommen, ok; würde es sich dabei um einen Taxler handeln, der gerade mit seinem Fahrgast um die Bezahlung der Fuhre rauft, ok. Nein, es handelt sich dabei nicht um einen ihn, sondern um eine sie, und zwar um eine blonde Tussi, die ihr Handy zwischen linker Seitenscheibe und Ohr eingeklemmt hat, mit der linken Hand zu lenken versucht, mit der rechten ihr Getriebe massiert und dabei hochgradig doof grinsend wahrscheinlich gerade einen Termin im Nagelstudio fixiert. Handy am Steuer soll ja angeblich die gleiche Wirkung wie 0.8 Promille Alkohol im Blut haben. Ich glaube diese Untertreibung einfach nicht!
“§$%&/()/%&$§/&/”, denk ich mir, und bin trotzdem zu spät gekommen!
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Gepostet von Mario Sackl am 15.11.07 in sackl.net | Kommentar(e)
“30 Jahre SG 77 NLS (Sportgemeinschaft 77 Neulandschule) – Eine Fussballgeschichte”
Was ich damit zu tun habe? Im zarten Alter von 15 Jahren hatte ich die Ehre mit fussballerischen, laaerbergischen Heroen der damaligen Zeit (Helmut und Gerhard Steinbach, Rudolf Steberl, Heinz Beck, Karl Bridl, …) die “Wiesn” in der UKJ (Union katholische Jugend: Fussballliga damals parallel zum ÖFB und Reichsbund) zu teilen, anfangs nur als “Ausfallshaftung”. Aber man beisst sich ja durch gegen die “Oidn”, die damals mit Argusaugen die heranrauschende Horde junger Jahrhunderttalente (Martin Lehner und meine Wenigkeit waren ja nur der Anfang) unter die Lupe genommen haben.
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Gepostet von Mario Sackl am 23.03.07 in sackl.net | Kommentar(e)
Länger nicht mehr dort gewesen, wie wirds da wohl sein. Hat sich was verändert? Hmm .. die Anfahrt gestaltet sich
überraschend, vorher noch nach Mariazell. Meine Navischlampe schickt mich über den Lahnsattel, kann doch nicht wirklich ihr Ernst sein. Egal, kleiner Ausflug gefällig? Im Nachhinein bin ich der Dame sehr dankbar, eine Landschaft zum Niederknien und eine Reise in die "guade oide Zeit"! In Mariazell gleich zum Pirker in die Konditorei, sehr zu empfehlen, Süsses vom Feinsten. Ansonsten rüstet man sich bereits für den Besuch des grossen Herrn Benedikt, warum nur muss man alles so zubetonieren?! Dann weiter Richtung Steirereck am Pogusch. Jöh, alles wie gehabt, volles Haus, Parkplatz irgendwo, macht aber nix, die paar Schritte tun gut. Am Parkplatz vis a vis beginnt ein Hubschrauber sein Tagwerk zu verrichten. Gäste können sich via Helikopter ein- bzw. ausfliegen lassen. Fam. Reitbauer begrüsst persönlich, wir sind fünfzehn Minuten zu früh, wollen schon an der Bar Platz nehmen, doch es wird improvisiert und wir kriegen sogleich einen Tisch. Bravo, und das erledigt sogar der Chef persönlich, Steirereck as Steirereck can. "G´essn wird, Mahlzeit!": Beefsteak-Tatare vom eigenen Almochsen mit knusprigem Weißbrot. Gebackenes Sulmtaler Hendl mit Erdäpfel-Endivien Salat od. Risi Pisi. Kaiserschmarrn mit Zwetschken Röster. Wie gehabt alles vom Feinsten, angenehmste Atmosphäre, Publikum bunt gemischt, man fühlt sich wohl und hat immer das Gefühl daheim zu sein.
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Gepostet von Mario Sackl am 23.12.06 in sackl.net | Kommentar(e)
Sushi rules. + 10° Grad Aussentemperatur. Durch die Akakiko Lokalscheibe sieht man die Launigen vorbeischwirren: Noch schnell zum Palmers, wahrscheinlich Gutscheinmünzen für die Oma. Jetzt ham s´as ja doch ein Jahr schon nimmer gsehn.
Um diese Jahreszeit sind die Leute freundlicher und rempeln nur mit einer Schulter, rennen sich nicht komplett übern Haufen. Überraschenderweise ist morgen der 24. Dezember. Viele scheinen das erst seit dem 23. zu wissen. Welche Überraschungen der Kalender doch jedes Jahr mit sich bringt. Man muss ja noch schnell einkaufen, für zwei Weihnachtsfeiertage schnell die Ration für eine ganze Legion besorgen, am 27. Dezember kollabiert die Müllabfuhr. Geschenke? Achja, wo gibts noch schnell irgendein Klump, das keiner braucht und nach den Feiertagen umgetauscht wird. Hauptsache nicht mit leeren Händen erscheinen, die Tante könnt ja den Notar anrufen und den Nachlass umschreiben. Vielleicht noch ein Punscherl? Gestreckte Teesackerl mit einem Schuss Wundbenzin um 6 Euro, ein Gaumenschmaus. Das einzige was scheppert ist die Leber. Bei diesen Temperaturen wär wohl Pina Colada angesagt.
Frage: Das ist Weihnachten?
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