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Trip Down Memory Lane – Part 3 – 30 Jahre SG 77 NLS

“30 Jahre SG 77 NLS (Sportgemeinschaft 77 Neulandschule) – Eine Fussballgeschichte”

Was ich damit zu tun habe? Im zarten Alter von 15 Jahren hatte ich die Ehre mit fussballerischen, laaerbergischen Heroen der damaligen Zeit (Helmut und Gerhard Steinbach, Rudolf Steberl, Heinz Beck, Karl Bridl, …) die “Wiesn” in der UKJ (Union katholische Jugend: Fussballliga damals parallel zum ÖFB und Reichsbund) zu teilen, anfangs nur als “Ausfallshaftung”. Aber man beisst sich ja durch gegen die “Oidn”, die damals mit Argusaugen die heranrauschende Horde junger Jahrhunderttalente (Martin Lehner und meine Wenigkeit waren ja nur der Anfang) unter die Lupe genommen haben.
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“Griaß Di” am Pogusch

Länger nicht mehr dort gewesen, wie wirds da wohl sein. Hat sich was verändert? Hmm .. die Anfahrt gestaltet sich cid_bild000.jpgüberraschend, vorher noch nach Mariazell. Meine Navischlampe schickt mich über den Lahnsattel, kann doch nicht wirklich ihr Ernst sein. Egal, kleiner Ausflug gefällig? Im Nachhinein bin ich der Dame sehr dankbar, eine Landschaft zum Niederknien und eine Reise in die “guade oide Zeit”! In Mariazell gleich zum Pirker in die Konditorei, sehr zu empfehlen, Süsses vom Feinsten. Ansonsten rüstet man sich bereits für den Besuch des grossen Herrn Benedikt, warum nur muss man alles so zubetonieren?! Dann weiter Richtung Steirereck am Pogusch. Jöh, alles wie gehabt, volles Haus, Parkplatz irgendwo, macht aber nix, die paar Schritte tun gut. Am Parkplatz vis a vis beginnt ein Hubschrauber sein Tagwerk zu verrichten. Gäste können sich via Helikopter ein- bzw. ausfliegen lassen. Fam. Reitbauer begrüsst persönlich, wir sind fünfzehn Minuten zu früh, wollen schon an der Bar Platz nehmen, doch es wird improvisiert und wir kriegen sogleich einen Tisch. Bravo, und das erledigt sogar der Chef persönlich, Steirereck as Steirereck can.

“G´essn wird, Mahlzeit!”:

Beefsteak-Tatare vom eigenen Almochsen mit knusprigem Weißbrot.
Gebackenes Sulmtaler Hendl mit Erdäpfel-Endivien Salat od. Risi Pisi.
Kaiserschmarrn mit Zwetschken Röster.

Wie gehabt alles vom Feinsten, angenehmste Atmosphäre, Publikum bunt gemischt, man fühlt sich wohl und hat immer das Gefühl daheim zu sein.

Weihnachten?

Sushi rules. + 10° Grad Aussentemperatur. Durch die Akakiko Lokalscheibe sieht man die Launigen vorbeischwirren: Noch schnell zum Palmers, wahrscheinlich Gutscheinmünzen für die Oma. Jetzt ham s´as ja doch ein Jahr schon nimmer gsehn. cid_bild021.jpgUm diese Jahreszeit sind die Leute freundlicher und rempeln nur mit einer Schulter, rennen sich nicht komplett übern Haufen. Überraschenderweise ist morgen der 24. Dezember. Viele scheinen das erst seit dem 23. zu wissen. Welche Überraschungen der Kalender doch jedes Jahr mit sich bringt. Man muss ja noch schnell einkaufen, für zwei Weihnachtsfeiertage schnell die Ration für eine ganze Legion besorgen, am 27. Dezember kollabiert die Müllabfuhr. Geschenke? Achja, wo gibts noch schnell irgendein Klump, das keiner braucht und nach den Feiertagen umgetauscht wird. Hauptsache nicht mit leeren Händen erscheinen, die Tante könnt ja den Notar anrufen und den Nachlass umschreiben. Vielleicht noch ein Punscherl? Gestreckte Teesackerl mit einem Schuss Wundbenzin um 6 Euro, ein Gaumenschmaus. Das einzige was scheppert ist die Leber. Bei diesen Temperaturen wär wohl Pina Colada angesagt.
Frage: Das ist Weihnachten?