Schichtplaner 5 erschienen

War schon die Version 4 eine Referenz für Dienstplanprogramme, ist nun aktuell vor einigen Tagen die Version 5 erschienen. Das Programm wurde komplett überarbeitet, hat aber nichts von seiner intuitiven Bedienung verloren. Für die Bedienung sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich, bereits Neulinge können nach sehr kurzer Einarbeitungszeit produktiv mit diesem Programm arbeiten. Die Funktionen sind [Weiterlesen...]

Der Weg aus der Krise, Krise weg

Jetzt beutelts die Menschheit, ein Fiasko, wie schon lange nicht mehr. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen, kein Ende in Sicht. Dieses Jahr erst Besserung ab dem dritten Quartal, schreiben die Optimisten; die Meinung der Pessimisten möge man sich ersparen. Niemand weiss, was auf uns zukommt, kommt was auf uns zu? Man weiss: “Zu Tode gejammert ist auch gestorben!”, aber jammern wir alle wirklich zu viel, oder jammern wir eigentlich viel zu wenig, und die “Watschn” wird keine bleiben, sondern in einem perfekten Knock-Out enden? Wer weiss, wer weiss…

Vielleicht liegt alles in der immanenten Komplexität, die uns umgibt. Es ist alles zu kompliziert geworden. So verdrahtet und verzahnt, dass nicht einmal die Entwickler der Konstrukte mehr wissen, welche Schrauben sie drehen müssen. Man ist umgeben von permanentem Oversizing in allen Belangen. Allein schon diverse Problemlösungsmechanismen regen zum Nachdenken an.
Ein sehr simples Beispiel aus dem Alltag: Es gibt ein Problem, man erforscht aber nicht die Ursache in einem einfachen Gespräch, nein, man terminisiert etliche Meetings mit tonnenweise dahinterliegendem Mailverkehr, mit dem einzig und alleinigen Ergebnis des Sich-im-Kreis-Drehens inklusive nicht vorhandener Problemlösung.
Intelligenz ist sicher auch eine Frage der Komplexität, aber es ist vor allem ein spezielles Merkmal derselben, Komplexität so zu simplifizieren, dass daraus ein Fortkommen entsteht. In dieser Disziplin schrammen wir alle aber leider am Thema vorbei. Wir machen die Dinge noch schwieriger, noch komplizierter. Das erschwert die Vernetzung, die dahinterliegenden Prozesse versumpfen und verlangsamen. Darunter leidet die wahrscheinlich wertvollste Ressource, die wir haben, Zeit. Nicht nur, dass in diesem undurchschaubaren Gewirr keiner mehr seine Koordinaten kennt, oftmalig kein Ausgang aus diesem Irrgarten zu erkennen ist, schaffen wir es auch nicht, halbwegs vernünftige Effizienzkriterien einzuhalten. Das sind oft kritisierte Eigenschaften unserer politischen Systeme, leider aber gerade brandaktuell auch unserer wirtschaftlichen.

Weihnachten?

Sushi rules. + 10° Grad Aussentemperatur. Durch die Akakiko Lokalscheibe sieht man die Launigen vorbeischwirren: Noch schnell zum Palmers, wahrscheinlich Gutscheinmünzen für die Oma. Jetzt ham s´as ja doch ein Jahr schon nimmer gsehn. cid_bild021.jpgUm diese Jahreszeit sind die Leute freundlicher und rempeln nur mit einer Schulter, rennen sich nicht komplett übern Haufen. Überraschenderweise ist morgen der 24. Dezember. Viele scheinen das erst seit dem 23. zu wissen. Welche Überraschungen der Kalender doch jedes Jahr mit sich bringt. Man muss ja noch schnell einkaufen, für zwei Weihnachtsfeiertage schnell die Ration für eine ganze Legion besorgen, am 27. Dezember kollabiert die Müllabfuhr. Geschenke? Achja, wo gibts noch schnell irgendein Klump, das keiner braucht und nach den Feiertagen umgetauscht wird. Hauptsache nicht mit leeren Händen erscheinen, die Tante könnt ja den Notar anrufen und den Nachlass umschreiben. Vielleicht noch ein Punscherl? Gestreckte Teesackerl mit einem Schuss Wundbenzin um 6 Euro, ein Gaumenschmaus. Das einzige was scheppert ist die Leber. Bei diesen Temperaturen wär wohl Pina Colada angesagt.
Frage: Das ist Weihnachten?