Salzburger Nachrichten – Energieeffizienz: Sprit verteuert sich um drei Cent

Das momentan heftig diskutierte Energieeffizienzgesetz hat auch weitreichende Auswirkungen auf die Tankstellenbranche. Warum diese für nicht wenige Tankstellenbetreiber existenzbedrohend sind, und warum vor allem auch Tankkunden mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen haben, beschreibt Angelika Wienerroither in einem Artikel in den Salzburger Nachrichten: Energieeffizienz: Sprit verteuert sich um drei Cent

Der neue Pendlerrechner – Update 2.0

Die durchaus auf zum Teil heftige Kritik gestoßene erste Version des Pendlerrechners hat zu einer Überarbeitung geführt und ist in einer neuen Version seit 25.6.2014 als „Pendlerrechner 2.0“ online gegangen.

Folgende Adaptierungen sollen das Berechnungsprogramm praxisnäher machen, wodurch mehr Arbeitnehmer wieder die zeitlichen Unzumutbarkeitskriterien erfüllen und damit vom Anspruch auf das „große“ Pendlerpauschale profitieren:

  • Steht eine Park & Ride-Anlage (P+R) zur Verfügung, so ist jetzt der nähere Umstiegspunkt, bei dem die PKW-Fahrt max 15% der Gesamtstrecke ausmacht, heranzuziehen. Hoffentlich sind dort auch noch Parkplätze frei.
  • Gibt es sowohl eine Fahrt mit ausschließlich öffentlichen Verkehrsmitteln als auch eine Variante mit einer P+R-Anlage, so gibt der Pendlerrechner der eventuell längeren „Öffi“-Variante den Vorzug, sofern der Zeitunterschied weniger als 15 Minuten beträgt.
  • Das Kriterium für die Unzumutbarkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel stellt nun bei der Berechnung auf die schnellste – anstatt kürzeste – Fahrtstrecke ab. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass längere Umfahrungsrouten in Stoßzeiten gegenüber den verstopften Ortsdurchfahrten der Vorzug gegeben wird. Hier könnten Pendler von der höheren Km-Staffel profitieren.
  • Grundsätzlich wird nun bei der Berechnung der Fahrtzeit bei PKW-Routen eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit herangezogen, um der Tatsache zu entsprechen, dass die meisten Pendler vor allem während der Hauptverkehrszeiten unterwegs sind.

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Finanzstrafrechtliche Selbstanzeigen werden ab 1.10.2014 teurer

Der Gesetzgeber zieht die Schraube bei der finanzstrafrechtlichen Selbstanzeige fester. Durch die Finanzstrafgesetz-Novelle 2014 treten ab dem 1.10.2014 beachtliche Verschärfungen ein. Wer also gerade eine Selbstanzeige vorbereitet, sollte vor Tatentdeckung noch rasch handeln!

Für ab dem 1.10.2014 anlässlich einer finanzbehördlichen Nachschau, Beschau, Abfertigung oder Prüfung nach deren Anmeldung oder sonstigen Bekanntgabe erstattetenSelbstanzeige ist die völlige strafbefreiende Wirkung abgeschafft. Wurde das Finanzvergehen vorsätzlich oder grob fahrlässig begangen, so kann künftig Straffreiheit nur mehr erlangt werden, wenn der Abgabepflichtige eine Abgabenerhöhung (wirtschaftlich als „Strafzuschlag“ anzusehen) gemeinsam mit der verkürzten Steuer bezahlt. [Weiterlesen...]

GmbH Light und das Gründungsprivileg

Der im Vorjahr groß propagierten „GmbH light“ war nur ein kurzes Leben beschieden. Dabei wäre es so einfach gewesen: Man gründet eine GmbH mit einem Mindeststammkapital von 10.000 €, zahlt 5.000 € ein und damit ist die Angelegenheit erledigt. Als positiver Nebeneffekt wäre die Mindestkörperschaftsteuer auf 500 € gesunken. Die damit verbundenen Steuerausfälle dürften der Hauptgrund gewesen sein, dass seit 1.3.2014 wieder alles anders ist. Seither beträgt das Mindeststammkapital wieder 35.000 €. Es ist allerdings zulässig, bei Gründung einer GmbH ein „gründungsprivilegiertes“ Mindeststammkapital von 10.000 € zu vereinbaren und lediglich 5.000 € (statt 17.500 €) auf das Stammkapital einzuzahlen („Gründungsprivileg“). Die Gründungsprivilegierung endet nach 10 Jahren. Die Mindestkörperschaftsteuer beträgt jetzt wieder 1.750 € pa, wobei für Neugründungen in den ersten fünf Jahren nur 125 € pro Quartal und in den folgenden fünf Jahren 250 € pro Quartal vorgeschrieben werden. Gesellschaften, die in der Zeit vom 1.7.2013 bis 28.2.2014 mit einem niedrigerem Stammkapital gegründet wurden oder deren Stammkapital in dieser Zeit auf unter 35.000 € herabgesetzt wurde, müssen bis spätestens 1.3.2024 eine Kapitalerhöhung vornehmen. [Weiterlesen...]

Energieeffizienz-Gesetz droht zum Sargnagel für Tankstellenbetriebe zu werden

FV Tankstellen schlägt Alarm und fordert Herausnahme der Tankstellen aus dem Gesetz

Wien (OTS/PWK588) – “Das Energieeffizienz-Gesetz droht zum Sargnagel für die heimischen Tankstellenbetriebe zu werden”, warnt KR Werner Sackl, Obmann des Fachverbands Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmungen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das Gesetz reiht Tankstellenbetreiber unter die Energielieferanten, für die es teils empfindlich hohe Strafzahlungen vorsieht, sollten sie neu aufgestellten Verpflichtungen nicht Folge leisten können. Sackl: “Die Anforderungen an unsere Branche sind in dieser Form nicht umsetzbar. Wir fordern von der Politik daher eine Herausnahme der Tankstellen aus dem Energieeffizienz-Gesetz. Ansonsten wird es in Österreich zu einer Welle von Tankstellenschließungen kommen, weil die hohen Strafen viele Betreiber schlicht ins Aus zwingen würden. Damit würden auch weitere Arbeitsplätze verloren gehen”. [Weiterlesen...]