Neuer EU-Förderguide auf wko.at verfügbar

Der neue EU-Förderguide zeigt die mannigfaltigen Möglichkeiten zur Nutzung der EU-Förderungen für Ihr Unternehmen auf. Diese reichen etwa von der direkten Inanspruchnahme von EU-Fördermitteln über die Beteiligung an EU-finanzierten Aufträgen als Auftragnehmer bis zur Inanspruchnahme EU-finanzierter Leistungen. Außerdem bietet er Ihnen die Möglichkeit, im Wege von RSS-feeds regelmäßig EU-Fördernews zu erhalten. Für den Verkehrsbereich sind insbesondere die EU-Aktionsprogramme Horizon 2020, in dem der Verkehrsbereich mit circa sechs Mrd Euro bis 2020 gefördert werden soll und die Connecting Europe Facility, die zur Umsetzung der Transeuropäischen Netze dient, interessant.
Weiterführender Link

Quelle: verkehrstelegramm.at

Tankstellenbetreiber warnen vor teurerem Sprit durch Energieeffizienzgesetz

Wirtschaftsministerium: “Das neue Gesetz rechtfertigt keine Preissteigerung.” – Mineralölverband: Müssen Verbräuche nachweisen, die wir nicht kennen können.

Wien (APA) – Wenn am 1. Jänner das Energieeffizienzgesetz in Kraft tritt, droht den Autofahrern eine Spritpreiserhöhung von 1,5 bis 1,6 Cent je Liter, warnt die Mineralölwirtschaft. Denn sie muss ab dann belegen, dass sie Maßnahmen gesetzt hat, damit pro Jahr 0,6 Prozent des Energieabsatzes an die Endkunden eingespart wird – sonst folgen Strafen, und diese Mehrkosten müssten sie an die Verbraucher weitergeben.

Wie die Tankstellenbetreiber belegen können, dass sie die Autofahrer dazu bewegt haben, weniger zu verbrauchen, ist ihnen allerdings ein Rätsel, berichten “OÖ Nachrichten” und die “Kleine Zeitung” (Mittwoch-Ausgaben).

Von Seiten des Wirtschaftsministerium sagte ein Sprecher zur APA: “Wir sind auf Expertenebene im Gespräch mit der Branche, um etwaige Probleme auszuräumen und künftige Effizienzpotenziale auszuloten. Das neue Gesetz rechtfertigt keine Preissteigerung.” [Weiterlesen...]

2. Tankstellenkongress – Eine branchenspezifische Fachtagung

Am 13. und 14. November findet die branchenspezifische Fachtagung der österreichischen Tankstellen und Servicestationen im ROGNER BAD BLUMAU, A-8283 Bad Blumau 100 statt.
Zusätzlich zu den Vorträgen bieten wir Innovativ-Workshops zu speziellen Fachthemen an! Nutzen Sie die Gelegenheit mit Experten zu diskutieren! Zu Themen, die wirklich für Sie interessant sind!

Hier erfahren Sie mehr zum Kongress. ANMELDUNG: Für Mitglieder des Fachverbandes für Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmungen ist die Teilnahme kostenlos!

Das genaue Programm ist hier ersichtlich: PROGRAMM TANKSTELLENKONGRESS 2014

Salzburger Nachrichten – Energieeffizienz: Sprit verteuert sich um drei Cent

Das momentan heftig diskutierte Energieeffizienzgesetz hat auch weitreichende Auswirkungen auf die Tankstellenbranche. Warum diese für nicht wenige Tankstellenbetreiber existenzbedrohend sind, und warum vor allem auch Tankkunden mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen haben, beschreibt Angelika Wienerroither in einem Artikel in den Salzburger Nachrichten: Energieeffizienz: Sprit verteuert sich um drei Cent

Der neue Pendlerrechner – Update 2.0

Die durchaus auf zum Teil heftige Kritik gestoßene erste Version des Pendlerrechners hat zu einer Überarbeitung geführt und ist in einer neuen Version seit 25.6.2014 als „Pendlerrechner 2.0“ online gegangen.

Folgende Adaptierungen sollen das Berechnungsprogramm praxisnäher machen, wodurch mehr Arbeitnehmer wieder die zeitlichen Unzumutbarkeitskriterien erfüllen und damit vom Anspruch auf das „große“ Pendlerpauschale profitieren:

  • Steht eine Park & Ride-Anlage (P+R) zur Verfügung, so ist jetzt der nähere Umstiegspunkt, bei dem die PKW-Fahrt max 15% der Gesamtstrecke ausmacht, heranzuziehen. Hoffentlich sind dort auch noch Parkplätze frei.
  • Gibt es sowohl eine Fahrt mit ausschließlich öffentlichen Verkehrsmitteln als auch eine Variante mit einer P+R-Anlage, so gibt der Pendlerrechner der eventuell längeren „Öffi“-Variante den Vorzug, sofern der Zeitunterschied weniger als 15 Minuten beträgt.
  • Das Kriterium für die Unzumutbarkeit der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel stellt nun bei der Berechnung auf die schnellste – anstatt kürzeste – Fahrtstrecke ab. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass längere Umfahrungsrouten in Stoßzeiten gegenüber den verstopften Ortsdurchfahrten der Vorzug gegeben wird. Hier könnten Pendler von der höheren Km-Staffel profitieren.
  • Grundsätzlich wird nun bei der Berechnung der Fahrtzeit bei PKW-Routen eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit herangezogen, um der Tatsache zu entsprechen, dass die meisten Pendler vor allem während der Hauptverkehrszeiten unterwegs sind.

[Weiterlesen...]

Finanzstrafrechtliche Selbstanzeigen werden ab 1.10.2014 teurer

Der Gesetzgeber zieht die Schraube bei der finanzstrafrechtlichen Selbstanzeige fester. Durch die Finanzstrafgesetz-Novelle 2014 treten ab dem 1.10.2014 beachtliche Verschärfungen ein. Wer also gerade eine Selbstanzeige vorbereitet, sollte vor Tatentdeckung noch rasch handeln!

Für ab dem 1.10.2014 anlässlich einer finanzbehördlichen Nachschau, Beschau, Abfertigung oder Prüfung nach deren Anmeldung oder sonstigen Bekanntgabe erstattetenSelbstanzeige ist die völlige strafbefreiende Wirkung abgeschafft. Wurde das Finanzvergehen vorsätzlich oder grob fahrlässig begangen, so kann künftig Straffreiheit nur mehr erlangt werden, wenn der Abgabepflichtige eine Abgabenerhöhung (wirtschaftlich als „Strafzuschlag“ anzusehen) gemeinsam mit der verkürzten Steuer bezahlt. [Weiterlesen...]