Erreichbarkeit im Krankenstand

Medial berichtet wurde über die aktuelle OGH-Entscheidung, die sich mit der Erreichbarkeit im Krankenstand auseinandersetzt. Die Entscheidung enthält die grundsätzliche Linie, dass ein Mitarbeiter nur dann im Krankenstand für Auskünfte verfügbar sein muss, wenn der Arbeitgeber konkretisiert, um welche Informationen es sich handelt und aus dem Fehlen der Informationen ein schwerer wirtschaftlicher Schaden entstehen würde. Denkbar sind Fälle, wenn es sich um dringend benötigte Informationen handelt, über die ausschließlich der erkrankte Mitarbeiter verfügt und die auf andere Art und Weise nicht bzw. nur mit erheblichen (finanziellen) Aufwand eingeholt werden können. [Weiterlesen...]

Kraftstoffverbrauch leicht gestiegen – Margen weiterhin niedrig

FVMI – In Österreich betrug der Verbrauch von Benzin und Diesel im Jahr 2013 an die 8,1 Millionen Tonnen bzw. 9,8 Milliarden Liter (inkl. Bioanteile). Diese teilen sich auf rund 2,2 Milliarden Liter Benzin und etwa 7,6 Milliarden Liter Diesel auf. Der Benzin-Verbrauch war im Vergleich zu 2012 um 2,9 % rückläufig. Bei Diesel hingegen wurde ein Anstieg um 5,8 % verzeichnet. Der sinkende Benzinverbrauch ist einerseits auf die immer energieeffizientere Motorentechnik und andererseits auf weniger zurückgelegte Kilometer pro Benzin-PKW zurückzuführen. Der Anstieg des Dieselverbrauchs resultiert insbesondere aus dem gewerblichen Bereich und ist Gradmesser für eine relativ stabile Konjunktur. Der Dieselverbrauch liegt mit 7,6 Milliarden Liter pro Jahr knapp über dem Spitzenniveau von 2007. Wie eine aktuelle Studie von Wood Mackenzie für das Jahr 2013 belegt, sind Österreichs Tankstellenmargen im EU-Vergleich weiterhin niedrig. [Weiterlesen...]

Preise und Tankstellendichte im europäischen Vergleich

FVMI – Dass sich die Spritpreise von Land zu Land stark unterscheiden, ist bekannt. Doch auch die Tankstellendichte – Zahl der Einwohner pro Tankstelle – und der direkte Preisvergleich zwischen Eurosuper und Diesel sind teilweise sehr unterschiedlich.

Die höchste Tankstellendichte – und damit die geringste Zahl an Einwohnern pro Tankstelle (E/T) – weist Griechenland auf. Hier kommen auf jede Tankstelle nur rund 1.700 Einwohner. Mit etwas Abstand folgen die Schweiz mit 2.300 E/T und Bulgarien mit 2.400 E/T. Am anderen Ende der Skala rangieren Ungarn (6.300 E/T) und Großbritannien (7.400 E/T). Die niedrigste Tankstellendichte weist die Slowakei auf. Dort teilen sich durchschnittlich 7.500 Personen eine Tankstelle. Auf die nationalen Bruttopreise für Kraftstoffe hat die Tankstellendichte jedoch keine erkennbare Auswirkung. Österreich liegt mit rund 3.300 Einwohnern pro Tankstelle im Mittelfeld – preislich gehört Österreich allerdings zu den günstigen Ländern. [Weiterlesen...]

Neuregelung der Grunderwerbsteuer

Der Verfassungsgerichtshof hat, wie bereits mehrfach berichtet, die Heranziehung der Einheitswerte bei unentgeltlichen Grundstücksübertragungen für die Grunderwerbsteuer als verfassungswidrig betrachtet und eine Reparatur der gesetzlichen Bestimmungen bis 31.5.2014 verlangt. Vor kurzem wurde ein Entwurf der geplanten Änderungen zur Begutachtung versandt. Demnach soll bei allen Übertragungen von Liegenschaften innerhalb der Familie – wie bei der Grundbuchseintragungsgebühr – der dreifache Einheitswert als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen werden. Sollte die geplante Neuregelung in dieser Form auch beschlossen werden, bedeutet dies, dass sich bei unentgeltlichen Übertragungen (Schenkung, Erbschaft) innerhalb der Familie nichts ändert. [Weiterlesen...]

Zulassungsfrist für ausländische Fahrzeuge

Nach bisheriger Verwaltungsauffassung ist man davon ausgegangen, dass ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug, das von Personen mit Hauptwohnsitz im Inland nach Österreich gebracht wird, spätestens nach einem Monat in Österreich zuzulassen ist, da hier ein dauernder Standort im Inland vermutet wird. Der VwGH hat in einem Erkenntnis Ende 2013 jedoch entschieden, dass diese Monatsfrist durch jede Auslandsfahrt neu zu laufen beginnt. Diese Rechtsprechung hätte zur Folge gehabt, [Weiterlesen...]

Die Arbeitnehmerveranlagung kann Geld vom Finanzamt zurückbringen

Jedes Jahr Ende März stellt sich die Frage, bekomme ich Geld zurück vom Finanzamt. Laut Medienberichten versäumen viele Arbeitnehmer diese Gelegenheit und schenken dem Staat ihr sauer verdientes Geld.

Grundsätzlich sind bei der ARBEITNEHMERVERANLAGUNG (früher als Jahresausgleich bezeichnet) drei Möglichkeiten zu unterscheiden: Die Pflichtveranlagung, die Veranlagung über Aufforderung durch das Finanzamt und die Antragsveranlagung. Hier nun die Details im Überblick. [Weiterlesen...]